Intervallfasten im Selbstversuch

Vor einiger Zeit schrieb ich etwas über ein Buch, in dem es um Intervallfasten1)Manche Leute sagen einfach: ab und an eine oder mehrere Mahlzeiten auslassen geht. Man kann an einem oder mehreren Tagen in der Woche sehr wenig essen (z.B. morgens wenig und abends minimal) und so auf natürliche Weise abnehmen. Im Selbstversuch habe ich bis jetzt zweimal versucht, diese Idee umzusetzen.

Beim ersten Mal habe ich es allein versucht und wollte mir nicht mehr als einen Tag in der Woche nehmen lassen. Ein paar Wochen lief das Ganze, aber ohne sichtbaren Erfolg. Ich brach ab.

Vor ein paar Wochen versuchte ich es noch einmal. Diesmal konnte ich jemanden überreden, mit mir zu fasten. Anstatt des wöchentlich einmaligen Aussetzers versuchten wir es mit zweimal (zeitweise sogar dreimal) und konnten auf diese Weise einen deutlichen Effekt erzielen. Einige Kilos sind bereits verschwunden und ich hoffe, dass es noch mehr werden. Hunger ist gerade abends schon einmal da, aber es hält sich in akzeptablen Grenzen; vor allem, wenn man sich erlaubt, eine Kleinigkeit zu essen.

Merke:

  • Zusammen geht es besser als allein
  • Einmal fasten in der Woche reicht für das Abnehmen nicht

Etwas unerwartet: Es ist nicht am Anfang am schwierigsten, sondern es wird mit der Zeit schwerer. Ich habe ein wenig gegrübelt, woran das wohl liegen mag, und kam zu der Erkenntnis, dass es hauptsächlich an der Nahrungsmenge liegt.

Desto weniger man wiegt, desto weniger Nahrung braucht man. Im Umkehrschluss heißt das aber auch: Wenn ich weiter abnehmen will, muss ich weniger oder besser (kalorienärmer) essen. Und das möglichst stufenweise, um sowohl Heißhunger als auch krankhaftes Hungern zu vermeiden. Gar nicht so einfach, aber auch nicht unmöglich.

Fußnoten   [ + ]

1. Manche Leute sagen einfach: ab und an eine oder mehrere Mahlzeiten auslassen