Wandern auf Gran Canaria

Gran Canaria kann viel mehr sein als ein Strand mit Zugang zum Atlantik. Ob man zum Beispiel den Fähren nach Teneriffa in der Hafenstadt Agaete im Westen der Insel hinterherschaut oder vom Bergdorf Tejeda Wanderungen in die Umgebung unternimmt, man genießt mit hoher Wahrscheinlichkeit fantastische Ausblicke – sofern man in Kauf nimmt, einige Höhenmeter zu überwinden …

3 Kommentare

  1. Sehr schick! Man muss sich nicht wundern, dass es euch wiederholt auf die Atlantikinseln zieht. Wie würdest du Gran Canaria mit Madeira vergleichen? Weißt du, ob der vereinsamte Rucksack hinter dem Poller in der Bildmitte in Tejeda seinen Träger wiedergefunden hat?

  2. Gran Canaria ist sowas wie die unerbittliche Schwester Madeiras, auch wenn sie durch 500km Wasser getrennt sind. Während man auf Madeira noch damit rechnen kann, mittelwarmen Temperaturen ausgesetzt zu werden, kann es auf Gran Canaria schon sehr ungemütlich warm werden. Ab und an ist die Sicht auch durch etwas, das wie Dunst erscheint, eingeschränkt. Tatsächlich sind das jedoch Wüstenwinde aus dem gar nicht so weit entfernten Marokko.

    Mit der Sprache ist es auch so eine Sache. Auf Madeira spricht man Portugiesisch – nur bedingt eine Weltsprache, während auf Gran Canaria Spanisch gesprochen wird. Die Menschen auf Madeira sind entsprechend eher bereit, etwas Englisch zu lernen als die Menschen auf den Kanaren.

    Auf der anderen Seite ist das Essen auf den Kanaren meiner Meinung nach besser und die Gastfreundschaft ist außergewöhnlich.

    Da es auf den Kanaren keine Levadas gibt, ist man notgedrungen gezwungen, ordentlich Höhenmeter in Kauf zu nehmen. Das gibt einem ein gutes Gefühl, ist aber auch sehr anstrengend.

    Wenn ich nochmal auf eine der Insel fliegen dürfte, würde ich mich wohl eher für Madeira entscheiden.

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