Random Explorer - Beta

September 24, 2020 - Lesezeit: 2 Minuten

Sicher niemand wird sich gewundert haben, warum zuletzt neben den üblichen Beiträgen eine Privacy Policy für Random Explorer aufgetaucht ist. Es geht um eine kleine Android-App, die innerhalb eines selbst festlegbaren Radius eine Koordinate erzeugt. Diese Koordinate wird per Zufall bestimmt, orientiert sich also nicht an der Karte oder sonstigen Dingen.

Was man mit dieser Koordinate anstellt, ist jedem selbst überlassen, aber ein angedachter Use Case ist ein Spaziergang oder eine Wanderung zu diesem Punkt, sofern er überhaupt erreichbar ist. Ein paar Mal habe ich das so schon ausprobiert und unerwartet ein paar neue Wege in der Umgebung gefunden. Da ich viel in meiner direkten Umgebung unterwegs bin, ist das recht praktisch.

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Auf die Idee kam ich über eine andere App namens Randonautica, die auch Koordinaten erzeugt, aber das Ganze in ein unseriös erscheinendes Konstrukt bettet. Die Nutzung dieser App ist mittlerweile außerdem so umständlich in der Handhabung, dass ich mich genötigt sah, eine simple Alternative zu basteln.

Die App ist momentan als Beta markiert, ich bin also für Feedback aller Art aufgeschlossen.


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Heidschnuckenweg Etappe 2

September 24, 2020 - Lesezeit: 2 Minuten

Am Dienstag war ich mit Anne auf einem kurzen Trip nach Handeloh über Buchholz. Tagesziel war eine kleine Wanderschaft auf dem Heidschnuckenweg. Schon im letzten Jahr gingen wir diesen Teilabschnitt (allerdings im August). Da wir nur die 2. Etappe (ca. 15km) gingen, schien es sinnvoller, in Handeloh zu starten und im besser angebundenen Buchholz anzukommen. Bei gutem, aber nicht zu warmen Wetter, legten wir die Strecke ohne große Anstrengung zurück.

Man sollte sich nicht allzu sehr darauf versteifen, Heidschnucken zu Gesicht zu bekommen. Davon abgesehen: Vor allem während der Heideblüte ist die Landschaft schön anzusehen (im September ist davon fast nichts mehr übrig). Die Gegend ist zudem etwas hügeliger als man erwarten würde, sodass man an manchen Stellen durchaus ein paar schöne Blicke auf die Umgebung hat. Die in der Beschreibung angegebene Umleitung war schon 2019 veraltet. Man kann ohne Probleme am Stadtteich vorbeilaufen.

Am Bahnhof fiel uns diesmal das eher unscheinbare BahnhofsCaFee (Achtung, Facebook; die eigentliche Internetseite sieht gerade nicht gesund aus) auf. Dort gab es Cappuchino und Cookies der selbstgemachten Art. Sowohl der Kaffee als auch die Cookies waren unerwartet gut. Ich komme selten in die Verlegenheit, am Bahnhof Buchholz auszusteigen, aber für die Zukunft bleibt dieses Café für mich gesetzt. Cappuchino vom BahnhofsCaFee


Random Explorer Privacy Policy

August 28, 2020 - Lesezeit: 3 Minuten

Cree Gat built the Random Explorer app as a Free app. This service is provided by Cree Gat at no cost and is intended for use as is.

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Christopher Isherwood: Leb wohl, Berlin

Juli 5, 2020 - Lesezeit: 2 Minuten

In kleinen Episoden erzählt Isherwood aus seiner Zeit im Berlin Ende der 1920er bis Anfang der 1930er. Wieviel davon konkret autobiographisch ist und wieviel fiktional ist schwer zu deuten. Das Ganze hat Tagebuchcharakter.

Der Einstieg fiel mir etwas schwer und wurde erst erleichtert, als Sally Bowles auftritt. Die junge Kabarett-Künsterlin sucht nach einer Filmrolle, der sie scheinbar auf keinem Weg näher kommt. Sie bringt allerdings etwas Leben in die Welt des Hauptcharakters und die Dialoge sind unterhaltsam (die späteren Unterhaltungen mit Natalia Landauer können da nicht mithalten). Es ist nicht verwunderlich, dass die Abenteuer mit Sally als Vorlage für das Musical Cabaret und den späteren Film genutzt wurden.

Die Sally-Adventures machen aber nur einen Teil des Buchs aus. Man lernt außerdem die bitterarmen Nowaks kennen, dort insbesondere den charismatischen Herumtreiber Otto. Und man lernt außerdem die vermögenden Landauers kennen. Der Hauptcharakter gibt Englischunterricht für die leicht realitätsferne Tochter Natalia und trifft später öfters auf deren seltsamen Cousin Bernhard. Das Leben der Landauers unterscheidet sich deutlich von dem der anderen Charaktere des Buchs, auch wenn das Schicksal es mit ihnen ebenso wenig gut meint wie mit den meisten anderen.

Insgesamt wirkt das Buch bedrückend. Besonders die Lebensumstände der Nowaks erscheinen aus heutiger Sicht grausam. Das Schicksal der Landauers ist ebenso unerfreulich. Und auch Sally macht letztlich nicht den Eindruck, ihr Leben würde in die richtige Richtung laufen. Dennoch vermittelt das Buch einen großartigen Eindruck vom Berlin vor der Machtergreifung. Man kann nur erahnen, wie intensiv diese Zeit in der Berliner Szene gewesen sein muss.

Die Edition der Büchergilde ist insgesamt empfehlenswert, da sie einige anschauliche Illustrationen von Christine Nippoldt enthält. Während des Lesens hatte ich zeitweise das Gefühl, sprachlich mit der Originalversion besser bedient gewesen zu sein (Goodbye to Berlin). Mir war manchmal nicht klar, welche Sprache an welcher Stelle wie vorgesehen war.


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Berit Glanz: Pixeltänzer

Juli 5, 2020 - Lesezeit: 2 Minuten

Elisabeth ("Beta") ist Software-Testerin in einer hippen Firma, in der die Kollegen gleichzeitig beste Freunde sind. Es wird viel und lang gearbeitet, man arbeitet nach dem SCRUM-Schema und ist bestrebt, sich immer weiter zu entwickeln.

In diesen Selbstoptimierungsumgebung platzt ein Unbekannter hinein, der Beta auf eine unbekannte Fährte führt. Lavinia Schulz, Walter Holdt und Hans Heinz Stuckenschmidt spielen dabei eine Rolle. Lavinia und Walter führten in den 1920ern Tänze in abenteuerlichen Masken auf, zum Teil auch zu neuer Musik wie sie Hans Heinz zum besten gibt. Das Ganze war nicht besonders hilfreich in Bezug auf Gelderwerb und führte (zumindest liegt das nahe) zu einem persönlichen Drama.

Im Buch wird eine vergleichsweise kleine Zerreissprobe in Betas Leben (App-Entwicklung in Bussen und Hotels) zur Parallele, die anhand von Nachrichten des Fremden aufrecht erhalten wird. Dieser schickt plausible, aber wohl erdachte Texte aus dem Leben der Tänzer und versteckt diese hinter kleinen Rätseln.

Auffällig gut ist die Konzeption und der Gesamtbogen des Buchs. Trotz der sehr widersätzlich erscheinenden Themen ist mir kein befremdliches Gefühl entstanden. Das Finale erscheint als Höhepunkt des Texts.

Die Stränge selbst sind unterschiedlich stark. Der moderne Strang wirkt etwas leblos und kühl. Die Einführungstexte mit Erklärungen zu SCRUM und agilen Methoden wirken manchmal deplatziert. Elisabeths Erlebnisse erscheinen plausibel, aber auch etwas distanziert. Mir ist nicht ganz klar, ob das absichtlich so kostruiert ist. Manchmal habe ich mich an bleeptrack erinnert gefühlt, besonders bei der Umsetzung des absichtsbefreiten Space-Invader-Klons mit Fliegen.

Im Gegensatz dazu ist das Leben der Tänzer direkt von Emotionen und Verschmelzung geprägt. Beim Tanz wird alles eins, auch wenn das restliche Leben ein Albtraum ist.

Auf der einen Seite die Testerin mit mäßig erfüllendem Job und Bullshit-Aufgaben, die aber monetär durchaus etwas bringen, während Lavinia und Co ihrer Leidenschaft nachgehen, damit aber völlig erfolglos bleiben. Wer hätte nun eher Erfolg verdient?


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Vollendete Tatsachen

Mai 8, 2020 - Lesezeit: ~1 Minute

Anmerkung: Dieser Text macht ohne diesen wenig Sinn.

von J. O., 08.05.2020

Im träumerischen Ort S., bekannt für seinen familienfreundlichen Tourismus und einladende Badestellen, brannte gestern ein Haus komplett nieder.

Ein Ferienhaus am Ortsrand brannte gestern vollständig nieder. Zum Zeitpunkt des Brandes hielt sich niemand im Haus auf. Die Feuerwehr war schnell vor Ort, konnte gegen das Feuer jedoch nicht viel ausrichten. Feuerwehrwachtmeister O.:

Schon von weitem waren die Flammen zu sehen. Wir vermuteten bereits bei der Ankunft, dass hier ein Fall von Brandstiftung vorliegt, da offenkundig entweder sehr stark brennbare Substanzen oder Brandbeschleuniger im Spiel gewesen sein mussten.

Der Besitzer der Anlage, Herr P., fand sich am Tatort ein und zeigte sich bestürzt. Im Beisein der Polizei deutete er an, er "hätte es ja ahnen können". Bei genauerer Nachfrage winkte er jedoch ab und erklärte, er könne sich den Vorfall nicht erklären. Die Polizei leitete eine umfassende Untersuchung ein.